work@flex

27. August 2008

prekäre Atypische sind ganz nach dem Geschmack der WKÖ

Gespeichert unter: Arbeitsbedingungen, Dokumentation, Kreative — hc voigt @ 20:04
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Das gefällt der Wirtschaftskammer und weil ihr das so gefällt nennt sie das „innovativ“. Selbstständige Hutputzer?
Warum nicht gleich Schuhputzer. Die ehrenvolle und tolle Profession der Schuheputzer hat da doch wohl Pate gestanden.

In den Filmen waren sie zu sehen und in Dokus zu den Verhältnissen in fernen Ländern können wir sie immer noch allenthalben wiederentdecken, die sympathischen Gesellen – oft Kinder oder Nicht-Weiße -, die ihre Leistung dem gepflegten erfolgreichen Mann von Welt in den Straßen der Bankenviertel und ihm dort auch gleich noch einen Stuhl anbieten, ihr Putzzeug und einen Schemel auspacken und sich über die Pflege der feinen Lederschuhe hermachen während der Mann von Welt seinen Blackberry bedient und die Minuten der wohlverdienten Muße freut.

Das ist wohl eigentlich gemeint, oder?

WKÖ will prekarisierte Atypische

WKÖ will prekarisierte Atypische

Dann wirft der Mann von Welt dem Schuhputzer bzw. hier die Frau von Welt dem Hutstriegler ein Münze zu. Betont lässig, natürlich. Und mit wohlwollendem Lächeln.

So wünscht sich die WKO das. Das nennt sie innovative Trends und das nennt sie Unternehmergeist. Da macht das nichts, dass der Begriff der Innovation – in den Wirtschaftswissenschaften halbwegs klar konnotiert – bewusst dümmlich verdreht wird.

Was soll’s. Es geht ja um den Doppelnutzen. Hutstriegler zahlen keinen Beitrag an die AK, liegen der Arbeitgeberseite nicht auf der Tasche und beziehen auch keine Leistungen wie die Arbeitslose. Das Risiko liegt ganz bei Ihnen und gleichzeitig bekommt man billig seinen Hut gestriegelt oder seine Schuhe geputzt. Die perfekte Welt der WKO. „Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s den Menschen gut.

widerlich? peinlich?
oder wie soll mensch das nennen?

30. Januar 2008

Prekäre Arbeit in Österreich (ppt)

Hier eine neu PowerPoint-Präsentation ‘Die Grenzen der Arbeit‘, der Stand atypischer Beschäftigung in Österreich, die Betroffenen, die strukturellen Folgen und Risiken:

Du kannst die PPT-Präsentation herunterladen, hier.

Dieser Überblick kommt gerade recht für die Vorbereitungen zum Aktionstag zur bzw. gegen die Prekarisierung: 29. Februar!
Vormerken. Laufende Infos dazu auf dem Blog von San Precario. Dort gibt es auch die Option, sich per Email von den Vorbereitungen informieren zu lassen.

11. Dezember 2007

Arbeitsverhältnis: KünstlerIn – KuratorIn

Die Interessensvertretung BILDENDE KUNST lädt KuratorInnen ein, die über ihre Erfahrungen berichten und Tipps aus der Praxis geben.

Von der Idee zum ausgeführten (Ausstellungs-)Projekt:
Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen KuratorIn und KünstlerIn aus? Wer macht was bzw. was wird gemeinsam erarbeitet? Was können KünstlerInnen erwarten und wie sehen die Erwartungen der KuratorInnen aus? Was ist üblich?
Welche Honorare sind möglich? Und wie kommt es überhaupt zur Zusammenarbeit?

Mittwoch, 12.12.2007, 19 Uhr
IG BILDENDE KUNST,
6; Gumpendorfer Straße 10-12

Gäste:
Martin Fritz (Kurator und Leiter des Festival der Regionen)
Christine Haupt-Stummer (Kunsthistorikerin, Kuratorin; section.a)
Moderation:
Nora Sternfeld (Kunstvermittlerin, Kuratorin; trafo.K)

1. Dezember 2007

Gramsci Symposium: 14.- 15. Dezember

Gespeichert unter: Bildungssystem, Kreative, Veranstaltung, prekär — andreaschober @ 9:26
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Gramsci Symposium

In Podiumsdiskussionen und Workshops sollen Gramscis Theorien mit Praxis verknüpft werden, Emanzipatorische Handlungsweisen erarbeitet, sowie Perspektiven für linke Politik anreget und entwickelt werden. Die work@flex beteiligt sich innerhalb des Symposiums am Themenschwerpunkt Gewerkschaften und Prekarisierung.

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3. November 2007

PulsTV-Beitrag: Digitale Boheme

Gespeichert unter: Kreative, VideoBericht, Werkvertrag, freier Dienstvertrag, prekär — hc voigt @ 20:43
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Die Lage der Kreativwirtschaft ist prekär. Konservative Strukturen wie Fixanstellung eine Seltenheit. Die Hälfte der Arbeitskräfte arbeiten selbstständig in Kleinstunternehmen von 1 bis 2 Mann. Eigenverantwortung und Selbstverwirklichung, die häufig durch Selbstausbeutung erkauft wird. …

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