work@flex

28. April 2008

Ö1 Veranstaltung mit work@flex-Beteiligung

heute, am Mo, 28. April 08 um 18.00 findet die Diskussion

„Wovon leben wir? -

Zwischen Flexibilität und Prekariat“

bei Freiem Eintritt im ORF RadioKulturhaus statt.

Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen, Vollzeitbeschäftigung als rares Gut, „Generation Praktikum“ und „Working Poor„:
Das nächste „ORF-DialogForum“ widmet sich im Rahmen des „Ö1 Dossier: Arbeit“ in Kooperation mit der Ö1-Wissenschaftsredaktion am Montag, dem 28. April 2008, unter dem Titel „Und wovon leben Sie?“ dem für die Menschen und die moderne Gesellschaft immer wichtiger werdenden Thema Arbeit.

Viele suchen Sicherheit, propagiert aber wird Arbeit in Projekten. Gemeint ist damit oft sogenanntes prekäres Arbeiten. Selbstständigkeit eröffnet aber auch neue Freiheiten und Berufsfelder. Welches Mindestmaß an Sicherheit und Einkommen ist für produktive Arbeit nötig?

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10. April 2008

A typisch(e) Frauenarbeit – von Wischmop bis Laptop

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22. Februar 2008

Callcenter kündigt KandidatInnen für Betriebsratswahl

tja, wiedermal. Gerade noch Puls.tv bzw. Puls4, wie es jetzt heißt, diesmal wieder die allseits beliebte Call-Center-Branche. „here we go again!

Ein Auszug aus der Presseaussendung der GPA-DJP von heute (gefunden übrigens zuerst auf Chefduzen.at):

MitarbeiterInnen des Callcenters hatten Ende Jänner eine Betriebsversammlung zur Abhaltung einer Betriebsratswahl einberufen und dort einen Wahlvorstand gewählt. Nun wurden ausgerechnet jene Beschäftigten gekündigt, die für den Betriebsrat kandidieren wollen bzw. sich dafür einsetzen.

Irgendwie ist eine solche Vorgangsweise angesichts der üblichen Gebarungen von „Competence Call Center“ (CCC) nicht so ganz überraschend.
Erst im Herbst hatte es die letzte Auseinandersetzung zwischen CCC und der GPA-DJP gegeben, ebenfalls samt Presseaussendung:

Während des Schichtwechsels im CCC-Call-Center in Wien wurden an hunderte Angestellte ein Informationsflugblatt und ein Beratungsscheck zur kostenlosen Erstberatung in der GPA-DJP verteilt.
Dabei geht es um Informationen über eine aus Sicht der GPA-DJP fragwürdige Verzichtserklärung, durch deren Unterzeichnung die Betroffenen bei Beendigung des Dienstverhältnisses um etwaige gesetzliche Ansprüche umfallen. Sie würden durch eine Unterschrift unter Umständen auf Ansprüche wie Sonderzahlungen, Mehr- bzw. Überstunden, Urlaubs- und Krankenentgelt, sowie Urlaubsersatzleistungen für nicht verbrauchten Urlaub verzichten.

Ok., vielleicht kommt’s wieder zu einer Krampus-Aktion. Warum nicht auch in der Fastenzeit.

11. Februar 2008

Puls.tv und Tchibo Österreich

Gespeichert unter: Arbeitgeber, Dokumentation, Info-Alarm, prekär — hc voigt @ 15:52
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Zwei Meldungen aus der österreichischen Sphäre der globalisierten und flexibilisierenden Wirtschaftswelt:

1. Der Fernsehsender – vormals Puls.tv und nunmehrPuls4 hat sich zum Start seines „Vollprogrammes“ einen interessanten, freilich etwas seltsamen und uns ratlos zurücklassenden Marketinggag einfallen lassen, um etwas Öffentlichkeit zu generieren:

    Pünktlich zum Sendestart des TV-Senders Puls4 wurden 2 der 3 Betriebsräte dienstfrei gestellt, die sich für Kollektivvertragslöhne der Belegschaft und gegen verdeckte Beschäftigungsverhältnisse (prekäre Diensverhältnisse) eingesetzt haben.

    Es berichten nicht nur traditionelle Medien wie derstandard.at sondern als Quelle für Nachrichten in diesem Bereich viel interessanter die Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften.

    TschiboBlog2. Bislang nicht in die Medien gekommen ist diese Meldung hier!!, dass nämlich Tchibo Österreich, der Röst- und Packbetrieb im Werk Wien mit Ende 2008 geschlossen wird.

    Woher wir das dann wissen?
    Weil wir im Oktober 07 einen gemeinsamen und nur eintägigen Crashkurs „BetriebsBlogs“ in Mödling hatten; und weil der Kollege vom Angestellten-Betriebsrat von Tschibo Österreich nach nur einem Tag Schulung bereits einen kleinen aber feinen BetriebsBlog für seine Belegschaft begonnen hat.

    Dort ist nun diese freilich nicht erfreuliche Neuigkeit zu lesen, in den Medien wie gesagt nichts.

    Wenigstens ist dies ein nachhaltiges Zeichen dafür, was BetriebsBlogs leisten können. Sie können uns an den Auswahlmechanismen und Kontrollschranken der Medienwelt vorbei eine Gegenöffentlichkeit bieten und möglich machen.

    Den Betroffenen von Tchibo Österreich solidarische Grüße. Ich bin neugierig, wie sich der Prozess der Schließung weiter entwickeln wird. Hoffentlich auf dem Blog des Betriebsrats nachzulesen, der in Zukunft sicher einige Besucherinnen und Besucher finden wird.

    23. Januar 2008

    work@flex jetzt auch in der Steiermark

    Die work@flex gibt es seit Herbst auch in der Steiermark und lädt deshalb zum
    Informationscafe am 1. Februar.

    Einen ganzen Tag lang informiert die work@flex Steiermark zum Thema atypische Beschäftigung. Am Programm stehen neben Information und Beratung auch Diskussionen und Austausch (Einladung als PDF herunterladen).
    Alles unter dem Motto: „Atypische organisieren sich“!

    Termin:
    Freitag, 1. Februar 2008 – 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr

    Ab 13.00 Uhr gibt es kostenlose Rechtsauskünfte für alle Atypischen!!

    Veranstaltungsort
    ÖGB Steiermark, 8020 Graz, Karl-Morre-Straße 32, 1.Stock im Kommunikationsraum

    20. Dezember 2007

    Konzern macht auf kindisch – Solidarität mit den Betroffenen

    Novartis – Pharmariese, global player und weltweit agierender Konzern – ist mit Novartis Austria eigenen Angaben zufolge

    mit über 3.121 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte Pharmaproduzentin, -investorin und -exporteurin in Österreich.

    Und extrem erfolgreich. Und unglaublich stolz auf die Zahl der Beschäftigten. Und stolz auf die innovativen Produkte. Und man

    will innovative Produkte erforschen, entwickeln und erfolgreich vermarkten und damit Krankheiten heilen, Leiden lindern und Lebensqualität verbessern.

    Steht alles in der „Österreichbroschüre“ auf der Homepage des Unternehmens. Schreibt der Mag. Christian Seiwald:

    Wir sehen unser Unternehmen als Teil der Gesellschaft: Novartis und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen gesellschaftliche Verantwortung in Bereichen, in denen wir mit unseren Erfahrungen und Fachkenntnissen Beiträge leisten und aktiv helfen können – überall auf der Welt. Auch auf unser soziales Engagement in Österreich sind wir stolz.

    Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forschungslabors, auf die und deren Innovationen man bei Novartis so stolz ist, hat das stolze Management mittels einer Videobotschaft nun mitgeteilt, dass das Labor in Österreich geschlossen werde.
    Ja genau, richtig gehört: Videobotschaft“ mit dem lapidaren Schlusssatz „That’s it. Trotz bester Geschäftslage, Gewinnen, „gesellschaftlicher Verantwortung“ und ganz viel Stolz.

    mehr dazu auf der GPA-DJP-Homepage,
    wo auch eine Solidaritäts-Petition gezeichnet werden kann.

    3. Dezember 2007

    atypische Weihnachtsfeier der Atypischen!!!

    Gespeichert unter: Fest&Feier, GPA-DJP, Humor, Info-Alarm — andreaschober @ 16:30
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    Wem ist es noch nicht so ergangen, die ganzen Kolleginnen und Kollegen sind zu einem Betriebsausflug oder einer Weihnachtsfeier geladen. Als freie DienstnehmerIn, LeiharbeiterIn oder ProjektmitarbeiterIn mit Werkvertrag stehst Du daneben und wirst wiedermal daran erinnert, dass Du nicht wirklich voll dazu gehörst.

    Jahresende bedeutet auch Weihnachtsfeier und wie immer mensch dazu stehen will: die Praxis, das atypisch Beschäftigte oft nicht zu Weihnachtsfeierlichkeiten eingeladen werden, unabhängig davon, wie lange sie schon in einem Betrieb tätig sind, hat uns auf die Idee gebracht, ein eigenes Fest zu machen.

    Deshalb laden wir zur atypischen Weihnachtsfeier in der GPA-DJP,
    am Mittwoch, 12. Dezember, um 17.00 Uhr.

    Bitte meldet Euch verbindlich bis am 3.Dezember beim Kollegen Helmuth Korn unter helmuth.korn@gpa-djp.at an, damit wir bezüglich Essen und Räumlichkeiten entsprechend vorbereiten können.

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