work@flex

3. Februar 2009

Buchtipp: „Die Leiden einer jungen Kassiererin“

Gespeichert unter: Arbeitsbedingungen, Dokumentation, prekär — eva1810 @ 11:54
Tags:

In „Die Leiden einer jungen Kassiererin“ hat die 29-jährige Französin Anna Sam ihren Berufsalltag in einem Supermarkt niedergeschrieben und mit 100.000 verkauften Exemplaren einen Bestseller gelandet. In ihrem Debüt macht sie allerdings weder schlechte Arbeitsbedingungen noch Bespitzelung durch die Geschäftsführung oder unbezahlte Überstunden zum Thema, denn es gibt „viel Schlimmeres“ im Alltag einer Supermarkt-Kassiererin …

Orf.at berichtet anlässlich der deutschen Übersetzung dieses Bestsellers zum Alltag prekarisierter Arbeit im Supermarkt.

Das Buch gibt es beim Verlag Riemann.

11. November 2008

Medienecho auf ORF ON Science

Gespeichert unter: Arbeitsbedingungen, Dokumentation, GPA-DJP — hc voigt @ 18:23
Tags: , ,

Generation Praktikum: 37 Stunden für unter 400 Euro„, titelt die Online-Redaktion des ORF.

Praktikantenjobs gelten als schlecht bezahlt und wenig zukunftsreich. Wie es der „Generation Praktikum“ wirklich geht, hat eine Studie anhand österreichischer Medienbetriebe untersucht.

Im Durchschnitt arbeiteten die Praktikanten zwei Monate in einer 37-Stunden-Woche und erhielten dafür „unter vierhundert Euro“ pro Monat bezahlt.
Am wenigsten Geld gab es beim Privatrundfunk, am meisten bei Tageszeitungen, heißt es in der Studie der Gesellschaft für Publizistik und Medienforschung (GESPU) und der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp.

… der Link zum ganzen Eintrag auf ORF ON.

7. November 2008

Studie zu PraktikantInnen in den Medien

Gespeichert unter: Arbeitsbedingungen, DatenFakten, Dokumentation, prekär — Bernd Kulterer @ 15:08
Tags: , ,

Eine Studie zur Lage der PraktikantInnen im Medienbereich, die unter unserer work@flex Mithilfe entstanden ist, hat es in manche Medien geschafft. Ein Erfolg.
Hier gibt es übrigens die Studie zum Download: Praktikantinnenstudie (pdf)

Zu dem Medienecho, „Der Kurier“ berichtet:

Zwei Drittel aller journalistischen Praktikanten in österreichischen Medienbetrieben erhalten für ihre Leistungen entweder keine oder nur eine geringfügige Bezahlung von unter vierhundert Euro im Monat. Das geht aus einer Studie der Österreichischen Gesellschaft für Publizistik und Medienforschung (GESPU) und der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp hervor, die Mittwochabend in Wien vorgestellt wurde.

… hier der Link zum Kurierartikel.

Klick zum Weiterlesen …

29. August 2008

Tutanchamun-Austellung für ÖGB-Mitglieder billiger

Gespeichert unter: Arbeitsbedingungen, Dokumentation, GPA-DJP, Wien — hc voigt @ 19:14
Tags: ,

Tja, vor gut zweieinhalb Monaten hab ich hier noch eine kritische Presseaussendung der GPA-djp Wien reingestellt:

Umgehungsverträge für Beschäftigte der Tutenchamun-Ausstellung

jetzt bekomm’ ich gerade eine VÖGB-Newsletter eigens mit der Mitteilung, dass ÖGB-Mitglieder die Ausstellung billiger besuchen können. Symptomatisch, symptomatisch.
Die realen Widersprüche einer komplexen Welt aus Abhängikeiten und Ambivalenzen. That’s life. :-)

Tutanchamun Ausstellung billiger

Tutanchamun Ausstellung für Mitglieder billiger

27. August 2008

prekäre Atypische sind ganz nach dem Geschmack der WKÖ

Gespeichert unter: Arbeitsbedingungen, Dokumentation, Kreative — hc voigt @ 20:04
Tags: , ,

Das gefällt der Wirtschaftskammer und weil ihr das so gefällt nennt sie das „innovativ“. Selbstständige Hutputzer?
Warum nicht gleich Schuhputzer. Die ehrenvolle und tolle Profession der Schuheputzer hat da doch wohl Pate gestanden.

In den Filmen waren sie zu sehen und in Dokus zu den Verhältnissen in fernen Ländern können wir sie immer noch allenthalben wiederentdecken, die sympathischen Gesellen – oft Kinder oder Nicht-Weiße -, die ihre Leistung dem gepflegten erfolgreichen Mann von Welt in den Straßen der Bankenviertel und ihm dort auch gleich noch einen Stuhl anbieten, ihr Putzzeug und einen Schemel auspacken und sich über die Pflege der feinen Lederschuhe hermachen während der Mann von Welt seinen Blackberry bedient und die Minuten der wohlverdienten Muße freut.

Das ist wohl eigentlich gemeint, oder?

WKÖ will prekarisierte Atypische

WKÖ will prekarisierte Atypische

Dann wirft der Mann von Welt dem Schuhputzer bzw. hier die Frau von Welt dem Hutstriegler ein Münze zu. Betont lässig, natürlich. Und mit wohlwollendem Lächeln.

So wünscht sich die WKO das. Das nennt sie innovative Trends und das nennt sie Unternehmergeist. Da macht das nichts, dass der Begriff der Innovation – in den Wirtschaftswissenschaften halbwegs klar konnotiert – bewusst dümmlich verdreht wird.

Was soll’s. Es geht ja um den Doppelnutzen. Hutstriegler zahlen keinen Beitrag an die AK, liegen der Arbeitgeberseite nicht auf der Tasche und beziehen auch keine Leistungen wie die Arbeitslose. Das Risiko liegt ganz bei Ihnen und gleichzeitig bekommt man billig seinen Hut gestriegelt oder seine Schuhe geputzt. Die perfekte Welt der WKO. „Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s den Menschen gut.

widerlich? peinlich?
oder wie soll mensch das nennen?

8. Juni 2008

Umgehungsverträge für Beschäftigte der Tutenchamun-Ausstellung

Tutenchamun zur EM 2008Den Beschäftigten der Tutanchamun Ausstellung wurden ursprünglich normale Arbeitsverträge versprochen, aber dann gab es nur freie Dienstverträge von einem Personaldienstleister. Nach öffentlicher Berichterstattung und arbeitsrechtlicher Prüfung wurde klar, dass die Betroffenen sehr wohl Angestellte sind und es sich um typische Umgehungsverträge handelt„,

erklärt die Regionalgeschäftsführerin der GPA-DJP Wien, Barbara Teiber.

Zwischenzeitlich wurden zwar Anstellungsverträge angeboten, allerdings nicht jenen Beschäftigten, die sich für faire Arbeitsbedingungen engagierten. Betroffene haben sich an die GPA-DJP Wien um Unterstützung gewandt. Auf Grund von der GPA-DJP Wien vorliegenden Informationen, dürfte auf die Beschäftigten großer Druck zur Unterschrift der neuen Verträge ausgeübt werden.

Am vergangenen Dienstag fand eine Besprechung der MitarbeiterInnen statt, um über den Status der Dienstvertragsverhandlungen und die diversen Missstände zu beraten. Die freien Dienstverträge wurden bereits überprüft, es handelt sich um Umgehungsverträge der Firma Artex. Da dieser Personaldienstleister in der Zwischenzeit ausgestiegen ist und die Firma Powerserve die Beschäftigten übernimmt, liegt nach der gesetzlichen Lage ein Betriebsübergang für Angestellte vor und daher gelten auch die gesetzlichen Grundlagen aus dem Angestelltengesetz wie Kündigungsfristen, Entschädigungen, etc.

2. Juni 2008

Radiosendung zum Nachhören

Zur Veranstaltung ‘Zwischen Flexibilität und Prekariat‘ im RadioKulturhaus (siehe Beitrag unten) gab es eine Sendung des Ö1 Wissenschafts-Magazins „Dimensionen„.

Diese Sendung kannst Du hier nun an- bzw. nachhören.

28. April 2008

Ö1 Veranstaltung mit work@flex-Beteiligung

heute, am Mo, 28. April 08 um 18.00 findet die Diskussion

„Wovon leben wir? -

Zwischen Flexibilität und Prekariat“

bei Freiem Eintritt im ORF RadioKulturhaus statt.

Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen, Vollzeitbeschäftigung als rares Gut, „Generation Praktikum“ und „Working Poor„:
Das nächste „ORF-DialogForum“ widmet sich im Rahmen des „Ö1 Dossier: Arbeit“ in Kooperation mit der Ö1-Wissenschaftsredaktion am Montag, dem 28. April 2008, unter dem Titel „Und wovon leben Sie?“ dem für die Menschen und die moderne Gesellschaft immer wichtiger werdenden Thema Arbeit.

Viele suchen Sicherheit, propagiert aber wird Arbeit in Projekten. Gemeint ist damit oft sogenanntes prekäres Arbeiten. Selbstständigkeit eröffnet aber auch neue Freiheiten und Berufsfelder. Welches Mindestmaß an Sicherheit und Einkommen ist für produktive Arbeit nötig?

(mehr…)

7. April 2008

Paragrafendschungel 2008

Der Paragrafendschungel 2008 liegt überarbeitet und aktualisiert vor, mit den wichtigsten Änderungen für Freie DienstnehmerInnen und WerkvertragsnehmerInnen.

Freie DienstnehmerInnen erhalten ja seit 1.1.2008 Krankengeld ab dem 4. Tag von der Gebietskrankenkasse, sind miteinbezogen in die Arbeitslosenversicherung, in die Abfertigung Neu und in den Insolvenzschutz. Außerdem gibt es Verbesserungen beim Wochengeld.

Auch für Neue Selbständige hat sich ebenfalls durch die Einbeziehung in die Abfertigung Neu einiges geändert – Wie all diese Änderungen funktionieren, worauf zu achten ist, welche Problematiken es auch geben kann, darüber informiert der neue Paragraphendschungel 2008 der work@flex.

Hol Dir den Paragrafendschungel 2008
Für Mitglieder und Eingetragene in der Interessensgemeinschaft work@flex gibt es ab sofort die Möglichkeit, den neuen Paragraphendschungel bei Kollegin Christa Plassak-Wikus zu bestellen,
unter christa.plassak-wikus@gpa-djp.at.

4. April 2008

April Newsletter

Gespeichert unter: Dokumentation, GPA-DJP, Veranstaltung — andreaschober @ 13:15

Zur Dokumentation der Newsletter 4/2008.

pdf-Newsletter

Wenn Du die monatlichen work@flex-Newsletter per Email zugeschickt bekommen willst:
work@flexTrag Dich ein und sei dabei!

Mit flexiblen Grüßen,
Mag.a Andrea Schober

Nächste Seite »

Bloggen Sie auf WordPress.com.