work@flex

10. März 2009

Prekäre Beschäftigung und Auswirkungen auf eine Interessenvertretung

Gespeichert unter: Analyse&Theorie, Arbeitsbedingungen, DatenFakten, prekär — hc voigt @ 14:22
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Alexander Eder, Absolvent der Politikwissenschaft an der Uni Innsbruck, hat eine interessante Diplomarbeit mit einer essentiellen Fragestellung vorgelegt zu:

Prekäre Beschäftigung in Österreich
Ausmaß und Auswirkungen auf die Formen politischer Interessenvertretung

Ein Auslöser für seine Arbeit, schreibt Alex, war die Frage, was getan werden muss, damit Solidarität und die kollektive Organisation von abhängig Beschäftigten auch unter den derzeitigen Umständen zukunftsfähig bleiben kann.

Weiterlesen und die Diplomarbeit herunterladen …

2. Juni 2008

Radiosendung zum Nachhören

Zur Veranstaltung ‘Zwischen Flexibilität und Prekariat‘ im RadioKulturhaus (siehe Beitrag unten) gab es eine Sendung des Ö1 Wissenschafts-Magazins „Dimensionen„.

Diese Sendung kannst Du hier nun an- bzw. nachhören.

28. April 2008

Ö1 Veranstaltung mit work@flex-Beteiligung

heute, am Mo, 28. April 08 um 18.00 findet die Diskussion

„Wovon leben wir? -

Zwischen Flexibilität und Prekariat“

bei Freiem Eintritt im ORF RadioKulturhaus statt.

Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen, Vollzeitbeschäftigung als rares Gut, „Generation Praktikum“ und „Working Poor„:
Das nächste „ORF-DialogForum“ widmet sich im Rahmen des „Ö1 Dossier: Arbeit“ in Kooperation mit der Ö1-Wissenschaftsredaktion am Montag, dem 28. April 2008, unter dem Titel „Und wovon leben Sie?“ dem für die Menschen und die moderne Gesellschaft immer wichtiger werdenden Thema Arbeit.

Viele suchen Sicherheit, propagiert aber wird Arbeit in Projekten. Gemeint ist damit oft sogenanntes prekäres Arbeiten. Selbstständigkeit eröffnet aber auch neue Freiheiten und Berufsfelder. Welches Mindestmaß an Sicherheit und Einkommen ist für produktive Arbeit nötig?

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3. März 2008

ÖGB: Atypische Beschäftigung darf nicht zur Armutsfalle werden

Presseaussendung des ÖGB zum Aktionstag gegen Prekarisierung:

ÖGB-Bachner: Atypische Beschäftigung darf nicht zur Armutsfalle werden
Utl.: ÖGB fordert volle arbeitsrechtliche Gleichstellung

Wien (ÖGB) – 249.000 der 3,5 Millionen Erwerbstätigen in Österreich sind trotz Arbeit armutsgefährdet. Besonders gefährdet sind ArbeitnehmerInnen in atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Sie haben ein geringes bis sehr geringes Einkommen, hinzu kommt die fehlende arbeitsrechtliche Absicherung. „Frauen, junge Menschen und ältere ArbeitnehmerInnen sind verstärkt betroffen„, sagt ÖGB-Vizepräsidentin Roswitha Bachner. Eva Scherz, GPA-DJP-Expertin, fordert die soziale Absicherung der WerkvertragsnehmerInnen.

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18. Februar 2008

Einkommensgerechtigkeit (ppt)

… auf dem Blog der Bildungsabteilung der GPA-djp gefunden, eine PPT-Präsentation des ÖGB-Sekretärs für Linz-Stadt. Trauriger Stoff, aber gut und übersichtlich aufbereiteter Stoff. Wichtig!
(Fein übrigens, wenn interessante Inhalte so flüssig zirkulieren. Danke!):

Die PPT-Präsentation zum Herunterladen.
Link this!

30. Januar 2008

Prekäre Arbeit in Österreich (ppt)

Hier eine neu PowerPoint-Präsentation ‘Die Grenzen der Arbeit‘, der Stand atypischer Beschäftigung in Österreich, die Betroffenen, die strukturellen Folgen und Risiken:

Du kannst die PPT-Präsentation herunterladen, hier.

Dieser Überblick kommt gerade recht für die Vorbereitungen zum Aktionstag zur bzw. gegen die Prekarisierung: 29. Februar!
Vormerken. Laufende Infos dazu auf dem Blog von San Precario. Dort gibt es auch die Option, sich per Email von den Vorbereitungen informieren zu lassen.

27. Januar 2008

Was ist Arbeit?

Was passiert mit der Arbeit? Wie verändert sich Arbeit?
Das sind die Kernfragen, die im Film gestellt werden. „Arbeit?“ ist der Versuch, komplexe und paradoxe Zusammenhänge, mittels einfachen animierten Elementen, einer begleitenden Offstimme und Musik, zu beschreiben.

23. Januar 2008

work@flex jetzt auch in der Steiermark

Die work@flex gibt es seit Herbst auch in der Steiermark und lädt deshalb zum
Informationscafe am 1. Februar.

Einen ganzen Tag lang informiert die work@flex Steiermark zum Thema atypische Beschäftigung. Am Programm stehen neben Information und Beratung auch Diskussionen und Austausch (Einladung als PDF herunterladen).
Alles unter dem Motto: „Atypische organisieren sich“!

Termin:
Freitag, 1. Februar 2008 – 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Ab 13.00 Uhr gibt es kostenlose Rechtsauskünfte für alle Atypischen!!

Veranstaltungsort
ÖGB Steiermark, 8020 Graz, Karl-Morre-Straße 32, 1.Stock im Kommunikationsraum

17. Januar 2008

Mc-Jobs, prekäre Verhältnisse, neue Armut

Ein Veranstaltungshinweis, leider sehr kurzfristig. Am ifk, dem außerfakultären Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften, findet am
Freitag, 18. Jänner (14:00-18:30)
die Tagung Unterschicht. Zur Geschichte und Gegenwart der ‘Armut’ statt.

Anlass der Tagung ist eine Buchveröffentlichung; und alles zusammen ist das Anlass für einen Bericht, eine Zusammenfassung und ein wenig Analyse auf dem ‘science‘-Kanal von ORF ON.

Die Schere zwischen Reich und Arm geht im Zeitalter der Globalisierung auch im Westen zusehends auseinander: Kapitalgesellschaften steigern massiv ihre Gewinne, zugleich gibt es neue Armut und immer mehr prekäre Beschäftigungsverhältnisse.

Ein Produkt der gegenwärtigen Politiken, von Blair bis Schröders Agenda 2010 bis Bartenstein & Co.:
die gesellschaftliche Stigmatisierung ganzer Bevölkerungsgruppen.
Mensch denke nur an Hartz IV in Deutschland, an die Ausgrenzung von Hartz IV EmpfängerInnen, an die medial transportierten und recht verlogenen Bilder, das Vorführen sogenannter „gescheiterter Existenzen“, an das Sozialporno Fernsehen der Talkshows und last but not least an die laufenden Umbauten des AMS hin zu einem repressiven Apparat, mit dem Arbeitslose wie rechtlose unmündige Bürger verwaltet werden.

NACHTRAG
Robert Sommer berichtet im Augustin von besagter Veranstaltung, berichtet von der Kategoriebildung „von Wischmopp und Laptop?“ (Prekariat), berichtet von der Kritik an solchen ebenso analytischen wie abstrakt bleibenden Begriffen und berichtet von manchem mehr, lesen.

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