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17. Januar 2008

Mc-Jobs, prekäre Verhältnisse, neue Armut

Ein Veranstaltungshinweis, leider sehr kurzfristig. Am ifk, dem außerfakultären Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften, findet am
Freitag, 18. Jänner (14:00-18:30)
die Tagung Unterschicht. Zur Geschichte und Gegenwart der ‘Armut’ statt.

Anlass der Tagung ist eine Buchveröffentlichung; und alles zusammen ist das Anlass für einen Bericht, eine Zusammenfassung und ein wenig Analyse auf dem ‘science‘-Kanal von ORF ON.

Die Schere zwischen Reich und Arm geht im Zeitalter der Globalisierung auch im Westen zusehends auseinander: Kapitalgesellschaften steigern massiv ihre Gewinne, zugleich gibt es neue Armut und immer mehr prekäre Beschäftigungsverhältnisse.

Ein Produkt der gegenwärtigen Politiken, von Blair bis Schröders Agenda 2010 bis Bartenstein & Co.:
die gesellschaftliche Stigmatisierung ganzer Bevölkerungsgruppen.
Mensch denke nur an Hartz IV in Deutschland, an die Ausgrenzung von Hartz IV EmpfängerInnen, an die medial transportierten und recht verlogenen Bilder, das Vorführen sogenannter „gescheiterter Existenzen“, an das Sozialporno Fernsehen der Talkshows und last but not least an die laufenden Umbauten des AMS hin zu einem repressiven Apparat, mit dem Arbeitslose wie rechtlose unmündige Bürger verwaltet werden.

NACHTRAG
Robert Sommer berichtet im Augustin von besagter Veranstaltung, berichtet von der Kategoriebildung „von Wischmopp und Laptop?“ (Prekariat), berichtet von der Kritik an solchen ebenso analytischen wie abstrakt bleibenden Begriffen und berichtet von manchem mehr, lesen.

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