“Den Beschäftigten der Tutanchamun Ausstellung wurden ursprünglich normale Arbeitsverträge versprochen, aber dann gab es nur freie Dienstverträge von einem Personaldienstleister. Nach öffentlicher Berichterstattung und arbeitsrechtlicher Prüfung wurde klar, dass die Betroffenen sehr wohl Angestellte sind und es sich um typische Umgehungsverträge handelt“,
erklärt die Regionalgeschäftsführerin der GPA-DJP Wien, Barbara Teiber.
Zwischenzeitlich wurden zwar Anstellungsverträge angeboten, allerdings nicht jenen Beschäftigten, die sich für faire Arbeitsbedingungen engagierten. Betroffene haben sich an die GPA-DJP Wien um Unterstützung gewandt. Auf Grund von der GPA-DJP Wien vorliegenden Informationen, dürfte auf die Beschäftigten großer Druck zur Unterschrift der neuen Verträge ausgeübt werden.
Am vergangenen Dienstag fand eine Besprechung der MitarbeiterInnen statt, um über den Status der Dienstvertragsverhandlungen und die diversen Missstände zu beraten. Die freien Dienstverträge wurden bereits überprüft, es handelt sich um Umgehungsverträge der Firma Artex. Da dieser Personaldienstleister in der Zwischenzeit ausgestiegen ist und die Firma Powerserve die Beschäftigten übernimmt, liegt nach der gesetzlichen Lage ein Betriebsübergang für Angestellte vor und daher gelten auch die gesetzlichen Grundlagen aus dem Angestelltengesetz wie Kündigungsfristen, Entschädigungen, etc.
heute, am Mo, 28. April 08 um 18.00 findet die Diskussion
“Wovon leben wir? -
Zwischen Flexibilität und Prekariat”
bei Freiem Eintritt im ORF RadioKulturhaus statt.
Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen, Vollzeitbeschäftigung als rares Gut, “Generation Praktikum” und “Working Poor“:
Das nächste “ORF-DialogForum” widmet sich im Rahmen des “Ö1 Dossier: Arbeit” in Kooperation mit der Ö1-Wissenschaftsredaktion am Montag, dem 28. April 2008, unter dem Titel “Und wovon leben Sie?” dem für die Menschen und die moderne Gesellschaft immer wichtiger werdenden Thema Arbeit.
Viele suchen Sicherheit, propagiert aber wird Arbeit in Projekten. Gemeint ist damit oft sogenanntes prekäres Arbeiten. Selbstständigkeit eröffnet aber auch neue Freiheiten und Berufsfelder. Welches Mindestmaß an Sicherheit und Einkommen ist für produktive Arbeit nötig?
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Der Paragrafendschungel 2008 liegt überarbeitet und aktualisiert vor, mit den wichtigsten Änderungen für Freie DienstnehmerInnen und WerkvertragsnehmerInnen.
Freie DienstnehmerInnen erhalten ja seit 1.1.2008 Krankengeld ab dem 4. Tag von der Gebietskrankenkasse, sind miteinbezogen in die Arbeitslosenversicherung, in die Abfertigung Neu und in den Insolvenzschutz. Außerdem gibt es Verbesserungen beim Wochengeld.
Auch für Neue Selbständige hat sich ebenfalls durch die Einbeziehung in die Abfertigung Neu einiges geändert - Wie all diese Änderungen funktionieren, worauf zu achten ist, welche Problematiken es auch geben kann, darüber informiert der neue Paragraphendschungel 2008 der work@flex.
Hol Dir den Paragrafendschungel 2008
Für Mitglieder und Eingetragene in der Interessensgemeinschaft work@flex gibt es ab sofort die Möglichkeit, den neuen Paragraphendschungel bei Kollegin Christa Plassak-Wikus zu bestellen,
unter christa.plassak-wikus@gpa-djp.at.
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Presseaussendung des ÖGB zum Aktionstag gegen Prekarisierung:
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ÖGB-Bachner: Atypische Beschäftigung darf nicht zur Armutsfalle werden
Utl.: ÖGB fordert volle arbeitsrechtliche Gleichstellung
Wien (ÖGB) - 249.000 der 3,5 Millionen Erwerbstätigen in Österreich sind trotz Arbeit armutsgefährdet. Besonders gefährdet sind ArbeitnehmerInnen in atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Sie haben ein geringes bis sehr geringes Einkommen, hinzu kommt die fehlende arbeitsrechtliche Absicherung. “Frauen, junge Menschen und ältere ArbeitnehmerInnen sind verstärkt betroffen“, sagt ÖGB-Vizepräsidentin Roswitha Bachner. Eva Scherz, GPA-DJP-Expertin, fordert die soziale Absicherung der WerkvertragsnehmerInnen.
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tja, wiedermal. Gerade noch Puls.tv bzw. Puls4, wie es jetzt heißt, diesmal wieder die allseits beliebte Call-Center-Branche. “here we go again!“
Ein Auszug aus der Presseaussendung der GPA-DJP von heute (gefunden übrigens zuerst auf Chefduzen.at):
MitarbeiterInnen des Callcenters hatten Ende Jänner eine Betriebsversammlung zur Abhaltung einer Betriebsratswahl einberufen und dort einen Wahlvorstand gewählt. Nun wurden ausgerechnet jene Beschäftigten gekündigt, die für den Betriebsrat kandidieren wollen bzw. sich dafür einsetzen.
Irgendwie ist eine solche Vorgangsweise angesichts der üblichen Gebarungen von “Competence Call Center” (CCC) nicht so ganz überraschend.
Erst im Herbst hatte es die letzte Auseinandersetzung zwischen CCC und der GPA-DJP gegeben, ebenfalls samt Presseaussendung:
Während des Schichtwechsels im CCC-Call-Center in Wien wurden an hunderte Angestellte ein Informationsflugblatt und ein Beratungsscheck zur kostenlosen Erstberatung in der GPA-DJP verteilt.
Dabei geht es um Informationen über eine aus Sicht der GPA-DJP fragwürdige Verzichtserklärung, durch deren Unterzeichnung die Betroffenen bei Beendigung des Dienstverhältnisses um etwaige gesetzliche Ansprüche umfallen. Sie würden durch eine Unterschrift unter Umständen auf Ansprüche wie Sonderzahlungen, Mehr- bzw. Überstunden, Urlaubs- und Krankenentgelt, sowie Urlaubsersatzleistungen für nicht verbrauchten Urlaub verzichten.
Ok., vielleicht kommt’s wieder zu einer Krampus-Aktion. Warum nicht auch in der Fastenzeit.