work@flex

10. März 2009

Prekäre Beschäftigung und Auswirkungen auf eine Interessenvertretung

Gespeichert unter: Analyse&Theorie, Arbeitsbedingungen, DatenFakten, prekär — hc voigt @ 14:22
Tags: ,

Alexander Eder, Absolvent der Politikwissenschaft an der Uni Innsbruck, hat eine interessante Diplomarbeit mit einer essentiellen Fragestellung vorgelegt zu:

Prekäre Beschäftigung in Österreich
Ausmaß und Auswirkungen auf die Formen politischer Interessenvertretung

Ein Auslöser für seine Arbeit, schreibt Alex, war die Frage, was getan werden muss, damit Solidarität und die kollektive Organisation von abhängig Beschäftigten auch unter den derzeitigen Umständen zukunftsfähig bleiben kann.

Weiterlesen und die Diplomarbeit herunterladen …

3. Februar 2009

Buchtipp: “Die Leiden einer jungen Kassiererin”

Gespeichert unter: Arbeitsbedingungen, Dokumentation, prekär — eva1810 @ 11:54
Tags:

In “Die Leiden einer jungen Kassiererin” hat die 29-jährige Französin Anna Sam ihren Berufsalltag in einem Supermarkt niedergeschrieben und mit 100.000 verkauften Exemplaren einen Bestseller gelandet. In ihrem Debüt macht sie allerdings weder schlechte Arbeitsbedingungen noch Bespitzelung durch die Geschäftsführung oder unbezahlte Überstunden zum Thema, denn es gibt “viel Schlimmeres” im Alltag einer Supermarkt-Kassiererin …

Orf.at berichtet anlässlich der deutschen Übersetzung dieses Bestsellers zum Alltag prekarisierter Arbeit im Supermarkt.

Das Buch gibt es beim Verlag Riemann.

5. Dezember 2008

Video zur PraktikantInnen-Studie

Gespeichert unter: Arbeitsbedingungen, GPA-DJP, VideoBericht, prekär — hc voigt @ 9:50

Die GPA-djp hat ein Video produziert …

zu sehen auch auf Youtube.

Von der Studie haben wir hier schon mehrfach berichtet in den letzten Einträgen, auch von den Reaktionen in den Medien; und den Link zum Download der Studie findest Du hier natürlich auch.

11. November 2008

Medienecho auf ORF ON Science

Gespeichert unter: Arbeitsbedingungen, Dokumentation, GPA-DJP — hc voigt @ 18:23
Tags: , ,

Generation Praktikum: 37 Stunden für unter 400 Euro“, titelt die Online-Redaktion des ORF.

Praktikantenjobs gelten als schlecht bezahlt und wenig zukunftsreich. Wie es der “Generation Praktikum” wirklich geht, hat eine Studie anhand österreichischer Medienbetriebe untersucht.

Im Durchschnitt arbeiteten die Praktikanten zwei Monate in einer 37-Stunden-Woche und erhielten dafür “unter vierhundert Euro” pro Monat bezahlt.
Am wenigsten Geld gab es beim Privatrundfunk, am meisten bei Tageszeitungen, heißt es in der Studie der Gesellschaft für Publizistik und Medienforschung (GESPU) und der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp.

… der Link zum ganzen Eintrag auf ORF ON.

7. November 2008

Studie zu PraktikantInnen in den Medien

Gespeichert unter: Arbeitsbedingungen, DatenFakten, Dokumentation, prekär — Bernd Kulterer @ 15:08
Tags: , ,

Eine Studie zur Lage der PraktikantInnen im Medienbereich, die unter unserer work@flex Mithilfe entstanden ist, hat es in manche Medien geschafft. Ein Erfolg.
Hier gibt es übrigens die Studie zum Download: Praktikantinnenstudie (pdf)

Zu dem Medienecho, “Der Kurier” berichtet:

Zwei Drittel aller journalistischen Praktikanten in österreichischen Medienbetrieben erhalten für ihre Leistungen entweder keine oder nur eine geringfügige Bezahlung von unter vierhundert Euro im Monat. Das geht aus einer Studie der Österreichischen Gesellschaft für Publizistik und Medienforschung (GESPU) und der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp hervor, die Mittwochabend in Wien vorgestellt wurde.

… hier der Link zum Kurierartikel.

Klick zum Weiterlesen …

6. November 2008

Symposium Prekarisierung – Veränderungen in der Arbeitswelt

Gespeichert unter: GPA-DJP, Veranstaltung, Wien, prekär — Bernd Kulterer @ 14:33
Tags: , ,

Einladung zum Symposium

Prekarisierung – Veränderungen in der Arbeitswelt

Dienstag, 2. Dezember 2008, 9.00 Uhr
AK Bildungszentrum, Großer Saal

Diese Veranstaltung gibt Menschen, die sich in der ArbeitnehmerInnenvertretung, in der Arbeitswelt und in der Wissenschaft mit dem Thema Prekarisierung beschäftigen, Raum für Diskussion, Gedankenaustausch und Vernetzung.
Ziel der Veranstaltung ist, konkrete politische Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Hier kannst du Einladung und Programm (pdf) runterladen.

15. September 2008

Schafft das AMS prekäre Verhältnisse?

ein Veranstaltungshinweis für Donnerstag, den 18. September, 18:30 Uhr:

Schafft das AMS prekäre Verhältnisse?
Trainer/innen zwischen den Mühlsteinen

eine prominent besetzte Podiumsdiskussion in der Arbeiterkammer Wien,
Theresianumgasse 16–18, 4. Bezirk.

Ich habe Monate gearbeitet und noch immer kein Honorar erhalten.

Hunderte TrainerInnen haben in den letzten Monaten diese Erfahrung machen müssen. Ihre Auftrag- oder Arbeitgeber, die wiederum von Aufträgen des AMS leben, sind plötzlich insolvent geworden.
Wovon lebe ich morgen, was arbeite ich übermorgen?“, fragen sich nun die TrainerInnen.

es diskutieren:

… organisiert wird die Veranstaltung von den Grünen, der AUGE/UG und der Grünen Wirtschaft. Durch die Diskussion führen wird Klaudia Paiha, Bundessprecherin der AUGE/UG.
Die Einladung kann hier heruntergeladen werden (pdf).

29. August 2008

Tutanchamun-Austellung für ÖGB-Mitglieder billiger

Gespeichert unter: Arbeitsbedingungen, Dokumentation, GPA-DJP, Wien — hc voigt @ 19:14
Tags: ,

Tja, vor gut zweieinhalb Monaten hab ich hier noch eine kritische Presseaussendung der GPA-djp Wien reingestellt:

Umgehungsverträge für Beschäftigte der Tutenchamun-Ausstellung

jetzt bekomm’ ich gerade eine VÖGB-Newsletter eigens mit der Mitteilung, dass ÖGB-Mitglieder die Ausstellung billiger besuchen können. Symptomatisch, symptomatisch.
Die realen Widersprüche einer komplexen Welt aus Abhängikeiten und Ambivalenzen. That’s life. :-)

Tutanchamun Ausstellung billiger

Tutanchamun Ausstellung für Mitglieder billiger

27. August 2008

prekäre Atypische sind ganz nach dem Geschmack der WKÖ

Gespeichert unter: Arbeitsbedingungen, Dokumentation, Kreative — hc voigt @ 20:04
Tags: , ,

Das gefällt der Wirtschaftskammer und weil ihr das so gefällt nennt sie das “innovativ”. Selbstständige Hutputzer?
Warum nicht gleich Schuhputzer. Die ehrenvolle und tolle Profession der Schuheputzer hat da doch wohl Pate gestanden.

In den Filmen waren sie zu sehen und in Dokus zu den Verhältnissen in fernen Ländern können wir sie immer noch allenthalben wiederentdecken, die sympathischen Gesellen – oft Kinder oder Nicht-Weiße -, die ihre Leistung dem gepflegten erfolgreichen Mann von Welt in den Straßen der Bankenviertel und ihm dort auch gleich noch einen Stuhl anbieten, ihr Putzzeug und einen Schemel auspacken und sich über die Pflege der feinen Lederschuhe hermachen während der Mann von Welt seinen Blackberry bedient und die Minuten der wohlverdienten Muße freut.

Das ist wohl eigentlich gemeint, oder?

WKÖ will prekarisierte Atypische

WKÖ will prekarisierte Atypische

Dann wirft der Mann von Welt dem Schuhputzer bzw. hier die Frau von Welt dem Hutstriegler ein Münze zu. Betont lässig, natürlich. Und mit wohlwollendem Lächeln.

So wünscht sich die WKO das. Das nennt sie innovative Trends und das nennt sie Unternehmergeist. Da macht das nichts, dass der Begriff der Innovation – in den Wirtschaftswissenschaften halbwegs klar konnotiert – bewusst dümmlich verdreht wird.

Was soll’s. Es geht ja um den Doppelnutzen. Hutstriegler zahlen keinen Beitrag an die AK, liegen der Arbeitgeberseite nicht auf der Tasche und beziehen auch keine Leistungen wie die Arbeitslose. Das Risiko liegt ganz bei Ihnen und gleichzeitig bekommt man billig seinen Hut gestriegelt oder seine Schuhe geputzt. Die perfekte Welt der WKO. “Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s den Menschen gut.

widerlich? peinlich?
oder wie soll mensch das nennen?

8. Juni 2008

Umgehungsverträge für Beschäftigte der Tutenchamun-Ausstellung

Tutenchamun zur EM 2008Den Beschäftigten der Tutanchamun Ausstellung wurden ursprünglich normale Arbeitsverträge versprochen, aber dann gab es nur freie Dienstverträge von einem Personaldienstleister. Nach öffentlicher Berichterstattung und arbeitsrechtlicher Prüfung wurde klar, dass die Betroffenen sehr wohl Angestellte sind und es sich um typische Umgehungsverträge handelt“,

erklärt die Regionalgeschäftsführerin der GPA-DJP Wien, Barbara Teiber.

Zwischenzeitlich wurden zwar Anstellungsverträge angeboten, allerdings nicht jenen Beschäftigten, die sich für faire Arbeitsbedingungen engagierten. Betroffene haben sich an die GPA-DJP Wien um Unterstützung gewandt. Auf Grund von der GPA-DJP Wien vorliegenden Informationen, dürfte auf die Beschäftigten großer Druck zur Unterschrift der neuen Verträge ausgeübt werden.

Am vergangenen Dienstag fand eine Besprechung der MitarbeiterInnen statt, um über den Status der Dienstvertragsverhandlungen und die diversen Missstände zu beraten. Die freien Dienstverträge wurden bereits überprüft, es handelt sich um Umgehungsverträge der Firma Artex. Da dieser Personaldienstleister in der Zwischenzeit ausgestiegen ist und die Firma Powerserve die Beschäftigten übernimmt, liegt nach der gesetzlichen Lage ein Betriebsübergang für Angestellte vor und daher gelten auch die gesetzlichen Grundlagen aus dem Angestelltengesetz wie Kündigungsfristen, Entschädigungen, etc.

Nächste Seite »

Bloggen Sie auf WordPress.com.